Eurythmie

Eurythmie (altgr. eu „gut“, „richtig“ und rythmos „Rhythmus“, also etwa „Gleich- und Ebenmaß in der Bewegung“ oder „schöne Bewegung“) ist eine Bewegungskunst, die 1912 von Rudolf Steiner begründet wurde und bis zu seinem Tod 1925 von ihm ständig weiterentwickelt und vertieft wurde.

Eurythmie ähnelt äußerlich dem klassischen Ballett, durch seine Lautmalerei spricht man auch von Eurythmie als sprechende, schöne Bewegung.
Die in Waldorfeinrichtungen unterrichtete Bewegungskunst Eurythmie wirkt positiv und stärkend auf die Willenskraft des Kindes und dessen physisch-leibliche Entwicklung.
Im ersten Jahrsiebt der Kinder handelt es sich um elementare Eurythmie, bei der der bewegte Körper selbst das Instrument der Übung ist. Gelöst und mit Heiterkeit und Lebensfreude sollen Bewegung und Gestik ausgeführt werden. So kann das Kind freudig Bewegungen wie zum Beispiel das Dreschen von Korn oder das Spiel kleiner Fabelwesen nachahmen. Die leisen Töne von Klangstäben und ein von Kerzen beleuchteter, freier Raum unterstützen die freundliche Atmosphäre.